31.08.2013 - letzter Tag des August - der so einiges bot! 4:55 Uhr: der Wecker klingelt und 45 Minunten später wird der erste Zug Richtung Mittenwald bestiegen. In Farchant bei Garmisch angekommen starte ich die Wanderung auf den Hohen Fricken (1940 m) und Bischof (2033 m) um 8 Uhr. Beide Berge liegen im Estergebirge und bieten eine herrliche Aussicht auf Karwendel, Ammergauer Alpen und die Zugspitze - Deutschland höchsten Berg. Wenige Meter auf dem Wanderweg begrüßt ein Schild mit der Aufschrift "Königsweg" die Bergsportler. Das stimmt gleich mal richtig auf die 1610 Höhenmeter hinauf ein! Das nächste Schild steigert die Stimmung noch weiter und offenbart den Namen des Weges.

König Max II. war einst in Lindau gestartet und wanderte nach Berchtesgaden, wobei er hier in Farchant vorbei kam und die Schönheiten der Umgebung besuchte: Die Kuhflucht. Auch ich durfte mit diesem geschichtlichen Hintergrund und dem Wanderstartpunkt Lindau [mit kleinem Zwischenstop in Augsburg ;)] den Königsweg und die Kuhflucht durchwandern. Genauer gesagt handelt es sich bei den Kufluchtwasserfällen um ein durchaus ansehliches Naturspektakel, das am Ende der heutigen Tour eine besondere Rolle spielen wird. Hier stürtzt sich auf zahlreichen Abfällen und Kaskaden der Kuhfluchtsgraben (Zufluss der Loisach) hinab richtung Tal. Mit dem "Paddler-Blick" versucht man natürlich immer gleich eine paddelbare Ideallinie ausfindig zu machen. Leider eignen sich die Katarakte der Kuhflucht nur bedingt zum Paddeln und warten ziemlich sicher auf einen Erstbefahrer.

König Max II. war einst in Lindau gestartet und wanderte nach Berchtesgaden, wobei er hier in Farchant vorbei kam und die Schönheiten der Umgebung besuchte: Die Kuhflucht. Auch ich durfte mit diesem geschichtlichen Hintergrund und dem Wanderstartpunkt Lindau [mit kleinem Zwischenstop in Augsburg ;)] den Königsweg und die Kuhflucht durchwandern. Genauer gesagt handelt es sich bei den Kufluchtwasserfällen um ein durchaus ansehliches Naturspektakel, das am Ende der heutigen Tour eine besondere Rolle spielen wird. Hier stürtzt sich auf zahlreichen Abfällen und Kaskaden der Kuhfluchtsgraben (Zufluss der Loisach) hinab richtung Tal. Mit dem "Paddler-Blick" versucht man natürlich immer gleich eine paddelbare Ideallinie ausfindig zu machen. Leider eignen sich die Katarakte der Kuhflucht nur bedingt zum Paddeln und warten ziemlich sicher auf einen Erstbefahrer.
Nach dieser Augenweide geht es steil bergauf gen Gipfel. Nach zwei Stunden erreiche ich über den nur für Geübte geeigneten Weg das Gipfelkreuz des Hohen Fricken. Immer wieder konnte das Panorama erahnt werden. Heute war es zwar recht diesig, dennoch konnte man Wettersteingebirge, Ammergebirge, Karwendel und die Voralpenseen Staffel- und Riegsee erkennen. Mit etwas Phantasie war sogar Starnberger- und Ammersee zu bestaunen. Nach kurzes Rast ging es hinab in die Senke zwischen Hohem Fricken und Bischof, der 45 Minuten später erklommen war. Dieser Gipfel bietet zudem einen herrlichen Blick auf die Weilheimer Hütte zwischen Krottenkopf (2086 m) und Oberen Rißkopf (2049 m). Nachdem alle Speicher wieder aufgefüllt waren, begann der Abstieg auf dem Aufsteigsweg. Ab hier war klar: das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Auf dem Hohen Fricken waren mit mir drei weitere Wanderer. Den Bischof hatte ich sogar für mich allein. Doch was nun den Berg empor stieg spiegelt wohl das Freizeitverhalten des 21. Jahrhunderts wieder :-) Als nette Auskunft über Steilheit, Länge und Dauer des Weges bot ich zahlreichen Wanderern bergauf diesen kostenlosen Dienst an. Wie gut, dass ich schon auf dem Rückweg war und genau wusste, dass der ein oder andere meine weisen Ratschläge gut gebrauchen kann. Nach weiteren 1600 Höhenmetern bergab gönnte ich mir noch eine Erfrischung im Kuhfluchtsgraben. Ein krönender Abschluss! Pünktlich wie die Feuerwehr stehe ich wieder nach 5,5 Stunden am Bahnhof in Farchant und warte auf die Deutsche Bahn.......


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