Nach kurzer Recherche im Internet und der Bibliothek des DAV stand das Ziel für eine Sonntags-Bergwanderung schnell fest: Der Biberkopf (2599 m). Ein Berggipfel, der zwei Welten verbindet. Als südlichster Punkt Deutschlands liegt der hoch aufragende Gipfelaufbau gleichzeitig im Herzen Vorarlbergs bei Warth.
Unsere Tour startet in Lechleiten (1520 m) auf einem kleinen Parkplatz. Der Rundumblick in die Vorarlberger und Allgäuer Alpen verspricht gutes Wetter und eine super Sicht. Unser Ziel ist noch von Wolken verdeckt und wir sind froh um die kühlen Morgenstunden, welche die ersten 500 Höhenmeter hinauf zum Hundskopf (2050 m) erträglicher machen. Durch dichte Latschenfelder und über einen leicht schmierigen Wanderweg geht es steil bergauf. Bereits hier hat man eine gute Sicht auf Warth, Lech, Zürs und die umgebenden Gipfel wie Großen Widderstein (2533 m), Geißhorn (2366 m), Kleine Rappenspitze (2472 m) oder Warther Horn (2256 m). An einer kleinen Heuhütte vorbei (2002 von der gemeinde Warth renoviert) schlängelt sich der Weg hinauf auf eine kleine Ebene, die durch die Formen des Karstes geprägt ist. Rillenkarren und Dolinen begleiten den Bergweg. Die Vegetation ist aber dank einer mächtiges Bodenschicht vielseitig und abwechslungsreich.
Auf 2040 m Höhe weist ein Wanderschild auf die bevorstehenden Schwierigkeiten hin: Der Bergwanderweg geht nun in eine alpine Route über. Gestärkt von einer kleinen Brotzeit legen wir unterhalb des Gipfelaufbaus unsere Wanderstöcke ab, um die restlichen 300 Höhenmeter in leichter Kletterei zurücklegen zu können. teils mit Drahtseilen und Stahlstiften abgesichert geht es über Felsplatten und am Grat steil bergauf. Eine Schlüsselstelle erreicht den oberen 2. bis leichten 3. Klettergrad und erfordert volle Konzentration. Ein kurzer aber sehr ausgesetzter Gratabschnitt erfordert Höhenrespekt und weitere Koordination, um nicht vom teils störenden Drahtseil behindert zu werden. In einer steilen Rinne erklimmen wir im Schatten der Nordwestflanke schließlich den Biberkopf.
Nach der obligatorischen Gipfelbrotzeit auf Vorarlberger Seite erfolgt das ebenso obligatorische Gipfelfote mit dem Gipfelkreuz aus Lerchenholz auf Allgäuer Seite. Der Biberkopf bietet als höchster Gipfel in der Umgebung Blicke vom Alpstein und Hohen Ifen hin in die Zentralalpen. Den Abstieg versüßen wir uns mit einer kleinen Variation über einen Minibergsee, der uns nicht gerade zum Baden einlädt, aber für tausende Kaulquappen einen Lebensraum darstellt. Über den von Murmeltierbauten gespickten Wanderweg geht es wieder bergab. Das Gefühl hoher Luftfeuchtigkeit, stehender Luft und ausdampfenden Latschen begleitet uns bis zu den Heuwiesen von Lechleiten.
Nach der obligatorischen Gipfelbrotzeit auf Vorarlberger Seite erfolgt das ebenso obligatorische Gipfelfote mit dem Gipfelkreuz aus Lerchenholz auf Allgäuer Seite. Der Biberkopf bietet als höchster Gipfel in der Umgebung Blicke vom Alpstein und Hohen Ifen hin in die Zentralalpen. Den Abstieg versüßen wir uns mit einer kleinen Variation über einen Minibergsee, der uns nicht gerade zum Baden einlädt, aber für tausende Kaulquappen einen Lebensraum darstellt. Über den von Murmeltierbauten gespickten Wanderweg geht es wieder bergab. Das Gefühl hoher Luftfeuchtigkeit, stehender Luft und ausdampfenden Latschen begleitet uns bis zu den Heuwiesen von Lechleiten.

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